Oswald Regular
OpenSans Regular
Gläserne Kassen
Eine große Behörde verwendet Ab Initio-Software zur Verfolgung der Ausgaben und zur Verbesserung des Finanzmanagements.

Manche Probleme sind so groß, dass schon die Problemanalyse eine enorme Herausforderung sein kann. Eine der größten Herausforderungen in einer der weltweit größten Regierungsbehörden ist das Finanzmanagement. Es hat Auswirkungen auf alle Aktivitäten, denn letzten Endes werden sämtliche Prioritäten durch die bereitgestellten Finanzmittel geregelt. Klingt einfach, oder? Je höher die Priorität einer Aktivität ist, desto mehr Geld wird dafür eingeplant. Aber was ist, wenn man nicht genau weiß, wie viel Geld für die einzelnen Aktivitäten aufgewendet wird? Ohne diese wichtige Information fehlt eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage. Genau dieses Problem hatte die Behörde.

Die Behörde versuchte, das Problem mithilfe eines integrierten Transaktions-Clearinghauses zu lösen. Sämtliche finanziellen Transaktionen sollten ein einziges Clearinghaus durchlaufen, in dem die Details aller Transaktionen analysiert werden, um genau zu ermitteln, wofür das Geld ausgegeben wird. Dadurch sollte es möglich sein, die Ausgaben zu optimieren, sodass mehr – vielleicht viel mehr – mit weniger erreicht werden kann.

Die Organisation hat viele Jahre an der Umsetzung dieser Vision gearbeitet, aber das Problem ist so groß, dass es nicht in einem Schritt oder gar in einem großen Sprung gelöst werden kann. Es wurden bereits einige Transaktions-Clearinghäuser eingerichtet. Stark vereinfacht ausgedrückt reichen diese Clearinghäuser Transaktionen zwischen verschiedenen Behörden hin und her, um Dinge zu kaufen und sicherzustellen, dass sie tatsächlich geliefert werden.

ZU VIELE VERSCHIEDENE SYSTEME

Aber diese Clearinghäuser sind ziemlich hemdsärmelig gestaltet worden. In kommerziellen Unternehmen wird in der Regel von zentraler Stelle vorgeschrieben, dass alle Systeme einheitliche Schnittstellen haben müssen. In dieser Organisation hingegen sind die Abteilungen relativ autonom. Sie arbeiten mit verschiedenen Systemen und haben teilweise sehr unterschiedliche Sicherheitsanforderungen. Es ist weder möglich, die gewünschten Daten aus den verschiedenen Systemen abzurufen noch den Abteilungen vorzuschreiben, in welchem Format sie ihre Daten bereitstellen sollen.

Daher hat das Transaktions-Clearinghaus die schwierige Aufgabe, die in verschiedenen Formaten und über inkompatible Schnittstellen eingehenden Daten zusammenzuführen. Eines der größten Transaktions-Clearinghäuser in dieser Behörde wächst seit vielen Jahren auf diese Weise. Leider stößt das dort eingesetzte, allgemein bekannte Produkt zur Integration von Unternehmensanwendungen (Enterprise Application Integration, EAI) mittlerweile an seine Grenzen.

DIE BEDEUTUNG VON METADATEN

Eine wichtige Schwachstelle der EAI-Technologie besteht darin, dass Metadaten nur eine untergeordnete Rolle spielen. Die Schnittstellenregeln werden von Analysten auf dem Papier festgelegt und dann von Programmierern in Programme umgesetzt, die mit dem EAI-Framework verbunden werden. Das EAI-Framework kann jedoch nicht erkennen, worum es in den Regeln geht. Die Regeln werden in Programmiersprachen der dritten Generation codiert und sind daher in der Regel nur für die ursprünglichen Programmierer verständlich – vorausgesetzt, dass sie sich noch daran erinnern können. Es gibt praktisch keine Möglichkeit zur Wiederverwendung und es ist fast unmöglich, Standards durchzusetzen. Anfangs war das kein Problem, aber das System ist mittlerweile so groß geworden, dass es gewissermaßen unter seinem eigenen Gewicht zusammenbricht.

Glücklicherweise hat der für dieses Transaktions-Clearinghaus verantwortliche Systemintegrator (SI) den drohenden Zusammenbruch lange im Voraus kommen sehen. Er leitete die Suche nach einer neuen Technologie ein, die das Volumen und die Komplexität der Transaktionen bewältigt, in einer Übergangsphase parallel mit dem alten System eingesetzt werden kann und Metadaten nicht nur erfasst, sondern auch als Spezifikationsmechanismus nutzt. Nach einer umfangreichen Suche stellte der SI fest, dass das Co>Operating System von Ab Initio die richtige Lösung ist.

ERFOLGREICHE UMSETZUNG EINER VISION

Beim Wechsel zum Co>Operating System musste der SI viele der bestehenden Regeln analysieren, weil die Mitarbeiter, die diese Regeln ursprünglich implementiert hatten, nicht mehr verfügbar waren. Zudem wurde beim ursprünglichen System viel mit Abkürzungen gearbeitet, da es keinen einheitlichen Standard für die Spezifikation von Transaktionen gab. In vielen Fällen wurden Transaktionen ohne Kenntnis ihres Inhalts einfach weitergeleitet. Das war natürlich nicht akzeptabel und kommt im neuen System nicht mehr vor. Jede Schnittstelle wurde nach neuen Standards umgestaltet. Ab Initio unterstützte den Umstieg, indem es Funktionen zur automatischen Übersetzung der alten Regeln in die neue Technologie bereitstellte.

Nachdem die Behörde in der Vergangenheit große Summen ohne nennenswerten Erfolg investiert hatte, erhält sie nun endlich die gewünschten Ergebnisse. Sie kann erstmals Transaktionen analysieren, um die Gesamtkosten bestimmter Investitionsgüter zu ermitteln. Sie kann jetzt Ausgaben für verschiedene Aktivitäten (Forschung und Entwicklung, Wartung, Betrieb …) voneinander unterscheiden, und sie kann alltägliche Fragen wie z. B. „Wie hoch sind die Kosten für den Bau eines XXX?“ beantworten.

Und da es bei der Behörde oft um enorme Summen geht, ist es sehr wichtig, solche Fragen beantworten zu können.

English
Français
Español
Sprache:
Deutsch
简体中文
日本語